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Hysteroskopisch dokumentierte krankhafte Befunde in der Gebärmutterhöhle:

Die nachfolgenden Bilder stellen auffällige Befunde in der Gebärmutter dar. Es werden bei einer Hysteroskopie die jeweils pathologischen Befunde dokumentiert und gegebenenfalls entfernt.

Je nach Art des krankhaften Befundes werden unterschiedliche Operationsverfahren angewandt. So können Proben (PE´s) entnommen werden. Des weiteren können Schleimhautwucherungen (Polypen) oder Muskelfaserknoten (Myome) die in die Gebärmutterhöhle ragen entfernt (reseziert) werden. Hierzu werden Schlingen oder ein Resektoskop benutzt und mit hochfrequenten elektrischen Strömen die Veränderungen entfernt. Das gewonnene Gewebe wird zur Begutachtung zum Pathologen eingesandt, der das Gewebe auf eventuelle Bösartigkeit untersucht.

Entfernte Myomknoten und von auffälligen Befunden befreite Gebärmutterhöhlen sehen sie am Ende dieser Rubrik.
Krankhafte Befunde

Bild 01: Kleiner Schleimhatpolyp an einem Stiel

Bild 03: Kleiner Polypkeim am Fundus uteri

Bild 02: Länglicher Schleimhautpolyp ins Cavum ragend

Bild 04: Von der Gebärmutter Hinterwand ausgehender Polyp

Bild 05: Breitbasig aufsitzender großer Seitenwandpolyp am Übergang vom Gebärmutterhals zur Gebärmutterhöhle. Dieser wird  reseziert.

Bild 06, 07: Im Bild oben links sieht man hinter Schleimhautfasern einen Polypen herausragen. Dieser befindet sich in der linken Tubenecke und versperrt den Blick in diesen Gebärmutterbereich.
Im rechten oberen Bild zeigt sich der Polyp deutlicher dargestellt. Der Polyp wird reseziert. Anschließend ist der Blick auf die Resektionsstelle und in die linke Tubenecke völlig unauffällig

Bild 8: Ein kirschgroßer, gefäßreicher und gut durchbluteter Myomknoten ragt in die Gebärmutterhöhle. Dieser auch im Ultraschall darstellbare Muskelknoten muss entfernt werden, um eine feingewebliche Untersuchung zu ermöglichen.

Bild 9 und 10: Ultrasonographisch wird der Verdacht auf ein Myom in der Gebärmutterhöhle gestellt (im linken Bild oben ein Ausschnitt aus der Gebärmutter mit dem mittigen Myomknoten) . Dieses sollte zur histologischen Begutachtung entfernt werden. Hierzu dienst die hysteroskopische Operation. Der in die Gebärmutterhöhle ragender Muskelknoten füllt diese beinahe aus (submucöses Myom Bild oben rechts).
Das Myom wird an seinem Stiel abgetrennt und entfernt um vom Pathologen histologisch untersucht zu werden Das  Myom misst ca. 24 x 16 mm. Histologisch handelte es sich um ein gutartiges Fibroleiomyom.

Bild 11 und 12: Drei gestielte Polypen füllen die Gebärmutterhöhle aus. Mit Hilde des hysteroskopischen Eingriffs lassen sich alle 3 Polypen vollständig entfernen. Es bleibt eine unauffällige leere Gebärmutterhöhle zurück.

Bild 13 und 14: Nach der Geburt eines Kindes verbleiben des öfteren Plazenta- und Eihautreste in der Gebärmutterhöhle. Diese müssen durch eine Kurettage (Abrasio) entfernt werden, da sonst schlimme Entzündungen und Blutungsstörungen auftreten können. Dies macht sich durch Ausbleiben des Wochenflusses und durch Fieber bemerkbar. Hier muss also operativ geholfen werden. Die oberen Bilder zeigen solche Residuen in der Gebärmutterhöhle.

Bild 15 und 16: Liegen Spiralen (hier eine Kupferspirale) zu lange in der Gebärmutter kann es vorkommen, dass sich die Haltefäden an denen die Spirale wieder aus der Gebärmutter gezogen werden muss, ablösen. Geschied dies, muss die Spirale operativ entfernt werden. Das linke Bild zeigt wie eine fadenlose Kupferspirale in der Gebärmutter liegt. Zur Entfernung wird der Spiralenschaft mit der Fasszange gefasst und hiermit unter Sicht aus der Gebärmutter gezogen. Das Verletzungsrisiko ist mit dieser Methode erheblich geringen, als wenn man das Cavum nur blind ausschabt. Dabei könnte die Spirale in die Muskulatur gerammt werden, was zu erheblichen Blutungen führen kann. 

Bild 17 zeigt Verwachsungsstränge am Gebärmutterfundus, welche vor der rechten Tubenecke liegen und diese versperren. Bei unerfülltem Kinderwunsch können solche Verwachsungen das Einnisten eines Embryo verhindern, somit also Ursache für eine Sterilität sein!

Ergebnisse nach dem operativen Eingriff:  

Wegen berufsrechtlicher Vorgaben (Heilmittelwerbegesetz - HWG) dürfen keine Vorher /Nachher Darstellungen krankhafter Befunde dargestellt werden. Daher sollen die nachfolgenden Bilder ohne direkten Vergleich nur die Möglichkeiten operativer Techniken darstellen.  

Bild 18: Nach der Entfernung eines breitbasig aufsitzenden  Polyen ist die Gebärmutterwand wieder glatt begrenzt und eben.

Bild 19 und 20: Gestielte Polypen und Myome können je nach Ihrer Größe an ihrem Stiel abgetrennt und oft als Ganzes aus der Gebärmutterhöhle gewonnen werden. Rechts sieht man ein ca 25 x 15 mm messendes gutartiges Fibroleiomyom, das nach seiner Entfernung vom Pathologen histologisch untersucht werden kann. Im linken Bild sehen sie die Basis eines Myoms, also den Reststumpf.

Bild 21: Ein ca. kirschkerngroßer, gefäßreicher, gut durchbluteter Myomknoten nach dessen Entfernung aus einer Gebärmutterhöhle.

Bild 22: Nach der Entfernung mehrerer Polypen ist die Gebärmutterhöhle ohne Schleimhautwucherungen. Es ist nur noch eine unaufällige leere Gebärmutterhöhle darstellbar.

Das entfernte Gewebe kann vom Pathologen untersucht werden, um Hinweise auf gutartige oder bösartige Veränderungen zu erhalten.

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