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MAMMASONOGRAPHIE  - 
Die Ultraschalluntersuchung der weiblichen Brust

Stellenwert:
Die Mammasonographie ist ein etabliertes diagnostisches Verfahren. Sie gewinnt gegenüber der Mammographie zunehmend an Bedeutung, wird sie jedoch nicht ersetzen.

Vorteile der Mammasonographie:
Die Mammasonographie ist das wichtigste Verfahren in der Diagnostik eines dichten Drüsenkörpers, den sie `transparent´ erscheinen läßt:
-> Bei der Frau vor der Menopause, insbesondere bei mastopathischen Veränderungen
-> Bei der Frau nach der Menopause, die mit Hormonen behandelt wird und somit unter
     Umständen den dichten Drüsenkörper der jüngeren Frau beibehält

Die Untersuchung hat im Gegensatz zur Mammographie KEINE Strahlenbelastung und empfiehlt sich daher insbesondere zur Untersuchung bei unauffälligem Tastbefund als Routineuntersuchung.
Für die Untersuchung der Brüste mit Ultraschall auf Wunsch vergeben wir gesonderte Termine auf Voranmeldung in der Brustsprechstunde, da dieses Untersuchungsverfahren relativ zeitaufwändig ist.

Nachteile der Mammasonographie:
Die Diagnose des gruppierten Mikrokalks ist im Gegensatz zur Mammographie (Röntgenuntersuchung) durch die Sonographie nicht möglich.

Nachfolgend einige Ultraschallbilder aus meiner Sprechstunde - jeweils Zufallsbefunde.
Die Qualität der optischen Wiedergabe von Ultraschallbildern im Internet ist leider nicht sehr gut. Die Bilder sollen lediglich einen Eindruck über das Untersuchungsverfahren wiedergeben. Ich bitte Sie, dies bei Ihrer Beurteilung zu berücksichtigen.

Bild 1:
Normale unauffällige Brust rechts. deutlich sichtbar die Rippen, sowie unauffälliges Drüsengewebe. Links Darstellung der Achselhöhle mit den Blutgefäßen, sowie Muskeln.

Bild 2
Kleiner, unverdächtiger  echoleerer zystischer Befund unmittelbar unterhalb der Haut (retromaillär). 5.6x4.4x5.8 mm feine bilaterale Schallschatten

Bild 3
Multiple Zystenbildung in Form einer kleinzystischen Mastopathie beider Brüste. Gutartig.
Hier eine 4.5 mm große Zyste in der rechten Brust.

Bild 4-6
Patientin mit zahlreichen glatt begrenzte Zysten,
teils echofrei, teils (im rechten Bild oben) echoreich in beiden Brüsten.
Alle drei Bilder sind von derselben Patientin.
Die einzelnen Zysten sind bis 2 cm im Durchmesser und
imponieren insbesondere in den äußeren Quadranten. Bilaterale Schallschatten.

Bild 7
Gutartiger Befund (Mammazyste) mit typischer echofreier Struktur ohne Wandauflagerungen und breitem gleichmäßigem Echo hinter der Zyste. Kometenschweifartiger Schallschatten vom linken und rechten Zystenrand ausgehend.

Bild 8
Bösartiger Befund (Mamma Carcinom) mit breiter, unregelmäßiger dorsaler Schallauslösung und abrupt unterbrochener Architektur.

Bild 9: Unregelmäßig begrenztes, noch nicht tastbares Mamma Carcinom der linken Brust als Zufallsbefund bei einer Wunsch-Brustultraschall-Untersuchung (IGeL)

Bild 10: Großes, bereits tastbares Carcinom, unregelmäßig begrenz und mit typischem unregelmäßigen ‘Schallschatten’ .

Bild 11-13: Bereits tastbares Carcinom, unregelmäßig begrenz und mit typischem unregelmäßigen ‘Schallschatten’. Hier in der konventionellen 2 dimensionalen Ultraschalldarstellung sowie im 3 dimensionalen Bildaufbau. Das 3. Bild zeigt das typische Bild eines Carzinoms im 3 dimensionalen US.

Bild 11

Bild 12

Bild 13

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