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Auf dieser Seite stelle ich Ihnen zahlreiche Ultraschallbefunde der Eierstöcke vor. Abschnitt 1 enthält Normalbefunde, Abschnitt 2 pathologische, also krankhafte Befunde, welche meist erst durch die Ultraschalluntersuchung entdeckt werden.
Die Ultraschalluntersuchung des weiblichen Genitale ist eine sehr aufschlußreiche, wichtige Untersuchungsmethode. Da diese Untersuchung KEIN Bestandteil der Krebsvorsorgeuntersuchung der GKV ist, wird diese Untersuchung als zusätzliche Wunschleistung sehr empfohlen. Hierdurch wird eine enorme zusätzliche Sicherheit geboten. Sprechen Sie Ihren Frauenarzt auf diese individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an.

1 Die Ovarien  -  Normalbefunde 

Bild 1.01: Rechtes und linkes Ovar.

Bild 1.02: Rechtes und linkes Ovar mit beginnender Eizystenbildung (Follikelzystenbildung) insbesondere im rechten Eierstock (links dargestellt 1).

Bild 1.03: Sprungreife Follikelzyste (Eizyste)  kurz vor dem Eisprung (Ovulation).

Bild 1.04: Eizyste kurz nach dem Eisprung mit typischer Einfältelung der Zystenwände. Das Corpus luteum ist wichtig für die Hormonproduktion in der zweiten Zyclushälfte. Sie wird auch Gelbkörperchen genannt und produziert das Gelbkörperhormon Progesteron.

2. Pathologische Zustände der Ovarien

Bild 2.01: Normal großes rechtes Ovar (linkes Bild).
Das linke Ovar liegt hinter der Gebärmutter (Uterus) und ist durch eine Zyste vergrößert. Der Zystensack hat einen Durchmesser von 50.2 mm und beinhaltet eine klare Flüssigkeit. Daher keine echogenen Strukturen in der Zyste selbst.

Bild 2.02: 35 mm Durchmesser messende echofreie Ovarialcyste, glattwandig begrenzt, keine Wandauflagerungen.
(Therapieoption: Unterdrückung der Eierstocksfunktion durch z.B. höher dosierten Ovulationshemmer)

Bild 2.03: Eierstock mit zwei ineinander liegenden glatt begrenzten Ovarialzysten, beide glattwandig,nahezu echofrei.
(Therapieoption: Unterdrückung der Eierstocksfunktion durch z.B. höher dosierten Ovulationshemmer)

Bild 2.04: Zweizystig vergrößerter Eierstock mit zwei Zysten, wobei die untere Zyste echofrei und glatt gebrenzt ist. Die darüber liegende Zyste zeigt schneegestöberartige Echos, was auf einen Zysteninhalt hinweist, welcher Schallwellen reflektiert . Hierbei handelt sich sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine Endometriosezyste (Blutansammlung durch hormonstimmulierte, versprengte Schleimhaut, wie sie normalerweise nur in der Gebärmutterhöhle vorkommt).
(Therapieoption: Zunächst Versuch der Unterdrückung der Eierstocksfunktion durch Endometrium unterdrückende Therapie wie z.B. 3-Monatsspritze oder spezielle Gestagene. Bei Endometriosenachweis (OP) operative Sanierung, ggf. GnRH-Analoga Therapie oder ein neu zugelassenes Gestagen-Therapeutikum)
.

Bild 2.05: 43 mm im Durchmesser messende eingeblutete Ovarialcyste mit inhomogenen Echos, jedoch glatt begrenzt.
(Therapieoption: Unterdrückung der Eierstocksfunktion durch z.B. höher dosierten Ovulationshemmer - Therapiekontrolle erforderlich)

Bild 2.06: Ovarialcyste mit Einblutungen, wobei sich die festen Blutbestandteile (Blutzellen) streifig zu sogenannten Fibrinablagerungen verklebt haben.
(Therapieoption: Unterdrückung der Eierstocksfunktion durch z.B. höher dosierten Ovulationshemmer)

Bild 2.07: Durch viele kleine unreife Eizysten vergrößertes Ovar als Zeichen einer Hormonstörung mit Ausreifungsstörung in der Eizystenbildung (Follikelreifungsstörung).
Polyzstisches Ovar - PCO
(Therapieoption: Unterdrückung der Eierstocksfunktion durch antiandrogenen Ovulationshemmer. Problematisch bei Kinderwunsch, hier verschiedene Therapieformen).

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