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Neu aufgenommen im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen sind nachfolgend benannte Untersuchungen, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen:
 


Untersuchung auf Immunität gegen Windpocken (Varicellen- / Zoster - Virusinfektion)
Bei akuten Windpocken in der Schwangerschaft können bei der Mutter seltene lebensgefährliche Erkrankungen wie
 z.B. schwere Lungenentzündungen vorkommen. Das größte Risiko besteht jedoch für das Ungeborene. Findet die Windpocken-Infektion der Mutter im 1. und 2. Schwangerschaftsdrittel statt, kann es in seltenen Fällen zu schweren Mißbildungen des Kindes kommen. Bei einer Windpocken-Infektion kurz vor der Geburt kann die Infektion unter der Geburt auf das Neugeborene übertragen werden. Dies hat häufig schwerwiegende Folgen für das Kind.
Die Immunisierung in der Bevölkerung ist sehr hoch (ca. 95%). Bei nur wenigen Frauen ist der Immunstatus NICHT bekannt. Nur in diesen Fällen besteht die Möglichkeit durch eine Blutuntersuchung festzustellen, ob die Patientin diese Erkrankung bereits einmal in ihrem Leben hatte und hierdurch eine Immunität besteht.

Test auf bestehen einer Zuckererkrankung in der Schwangerschaft
Eine Zuckererkrankung kann erstmalig in der Schwangerschaft auftreten und nach der Entbindung wieder vollständig verschwinden. Hierbei spricht man vom `Gestations - Diabetes´. 20% dieser Erkrankungen werden durch die Routineuntersuchungen (Urin) nicht erkannt. Folgen können sein:
Ein zu großes Kind, ein zu großes Herz beim Kind, eine erhöhte Rate von Missbildungen, häufiges Auftreten eines intrauterinnen Fruchttodes (Absterben des Kindes im Mutterleib).

Ein Zuckerbelastungstest in der ca. 26. Schwangerschaftswoche kann hier die Gefahr einer Erkrankung aufdecken.

Seit neuestem ist eine Sparversion der “Oralen Glucosebelastung - OGT”  im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse aufgenommen. Wieder einmal halbherzig und billig - billig. Scheuen Sie sich nicht, durch einen geringen Aufpreis den richtigen OGT mit zusammen 3 Blutzuckermessungen (nicht nur 2) durchführen zu lassen. Damit haben Sie eine wesentlich bessere Aussage. Ihr Frauenarzt wird den OGT gerne hochwertig qualitätsorientiert und sinnvoll durchführen, und nicht nach der Billigvariante.

Darüber hinaus wird empfohlen bei einem BMI (Bodymass Index) über 26 einen Glucose-Belastungstest (OGT) bereits vor der 12. Schwangerschaftswoche durchführen zu lassen. Die Untersuchung auf Diabetes ist zu diesem Zeitpunkt allerdings KEINE Leistung der GKV.
 
Bitte nüchtern (nichts essen oder trinken) in die Praxis kommen. Eine Terminabsprache ist erforderlich.

Glucosetest - Orale Glucosebelastung - OGT

(Hier weitere ausführliche Informationen)