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Nachfolgend zeige ich Ihnen im 1. Abschnitt die Entwicklung einer normalen Schwangerschaft im zeitlichen Verlauf auf.
Im zweiten Abschnitt Bilder einer Zwillingsschwangerschaft.

Die normale Schwangerschaft

Die Schwangerschaftswoche (SSW) wird in der Medizin immer ab dem Beginn der letzten Periodenblutung berechnet. Geht man rechnerisch davon aus, dass der Eisprung am 14. Tag nach Beginn der Periodenblutung stattfindet, davor also auch keine Befruchtung stattgefunden haben kann, ist die Schwangere in den ersten 2 Schwangerschaftswochen also noch gar nicht schwanger. Diese Berechnungsart führt immer wieder zu Missverständnissen! Des weiteren rechnen Mediziner immer mit abgeschlossenen Schwangerschaftswochen und den neuen Tagen in der neuen SSW. Also ist eine Schwangerschaft der 9W5D in der 10ten Woche und zwar am
5. Tag.
Da sehr häufig die nach der letzten Periode berechnete SSW mit dem tatsächlichen Schwangerschaftsalter nicht übereinstimmt erfolgt letztendliche Festlegung der Schwangerschaftswoche mit dem Ultraschallgerät in der Frühschwangerschaft. Einmal festgelegt sollte das Schwangerschaftsalter nicht mehr verändert werden, da dann eine Entwicklungsstörung nur schwer feststellbar wäre.

Bild 1.01: Früheste Einnistung der Frucht in die Gebärmutterschleimhaut (Throphoblastbildung) Anfang 5 SSW

Bild 1.02: Vergrößerung aus Bild 1.01, wobei zwischen den Pfeilen der Throphoblast erkennbar ist (ca. 4W3D)

Bild 1.03: In der Gebärmutterhöhle deutlich sichtbar die 9 mm große Fruchthöhle, darin der Dottersack mit 2.5 mm Durchmesser. Der Dottersack ist eine embryonale Struktur. Ist er sichtbar ist der Sitz der Frucht eindeutig in der Gebärmutterhöhle. Vorausgesetzt, es handelt sich  um eine Einlingsschwangerschaft, ist eine Extrauteringravidität (Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft) ausgeschlossen. (4W5D)

Bild 1.04: 7SSW, deutlich sichtbat der 10.5 mm große Embryo, unterhalb der Dottersack.

Bild 1.05: In der Fruchthöhle der 12 mm lange Embryo, Anfang
8 SSW. Die Frucht ist vom Amnion, der späteren Fruchtblase umgeben.

Bild 1.06: Noch deutlicher sichtbar das Amnion und ein 20 mm langer Embryo in der 9 SSW

Bild 1.07: Embryo der 9 SSW in anderer Schnittführung. Am Embryo rechts ist bereits die Kopfstruktur sichbar. Auch deutlich die Arm- und Beinknospen.

Bild 1.08: Noch deutlicher sichtbar ein Ärmchen (1) und ein Beinchen(2) eines Embryonen in der 9 SSW. Deutlich sichtbar auch das Amnion.

Bild 1.09: 10 SSW, 23 mm langer Erbryo im Längsschnitt.

Bild 1.10: In der 11. SSW lassen sich bereits Wirbelsäulenstrukturen darstellen, rechts das Köpfchen. Das Amnion nähert sich immer mehr der Gebärmutterinnenwand.

Bild 1.11: Embryo 12 SSW, Schädel - Steißlänge (SSL) ca. 42 mm. Erste Gesichtskonturen sind darstellbar, ebenso die Gliedmaße, hier der Oberschenkel .

Bild 1.12: Fetus in Streckstellung in der 13 SSW, SSL 77 mm. Der durchgestreckte Rücken sowie ein abgewinkeltes Bein ist dargestellt.

Bild 1.13: Fetus in Rückenlage, Gesichtskonturen mit leicht geöffnetem Mund. Oberschenkel mit Knie.

Bild 1.14: Gesichtsschädel von schräg betrachtet mit Augenhöhle, Nase und an der linken Schläfe anliegender linker Hand

Bild 1.15: Fetus in Rückenlage, Nabelschnurinsertion. Die Nabelschnur (oberer Pfeil) tritt in die Bauchdecke ein, unterer Pfeil Lebergefäß. Gefüllte Harnblase (&)

Bild 1.16: Gestrecktes Bein

Bild 1.17: Leicht angewinkeltes Bein mit Fuß

Bild 1.18: Links ein abgewinkelter Arm, deutlich sichtbar der Oberarmknochen, sowie Elle und Speiche. Rechts der Unterschenkel (Schienbein)

Bild 1.19 Gesichtskontur Anfang 29 SSW

Bild 1.20: Genitalbereich, umkreist der Schambereich eines weiblichen Fetus. Charakteristisch sind die 3 parallelen Reflexlinien der Vulva.

Bild 1.21: Der Pfeil zeigt auf die Vulva eines weiblichen Feten. Nochmals die charakteristischen Parallellinien

Bild 1.22: Hodensäckchen und Penis eines mänlichen Fetus

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