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Auf  dieser Seite stelle ich Ihnen einige Ultraschallbefunde krankhafter Schwangerschaftsverläufe vor.

Bild 3.01: Im Uterus (Gebärmutter) ist eine kleine Fruchthöhle mit einem 11.9 mm messenden Embryo  (1) zu sehen. Ein großer Myomknoten von 70 x 60 mm Durchmesser gefährdet die Frühschwangerschaft. Myomknoten sind eine häufige Ursache für Kinderlosigkeit. Sollte dennoch eine Schwangerschaft eintreten kommt es häufig zu Blutungen. Liegt ein großer Myomknoten in der Nähe des Gebärmutterhalses stellt er oft ein Geburtshindernis dar, ein Kaiserschnitt wird notwendig.

Bild 3.02: Hier eine weiter fortgeschrittene Schwangerschaft. Ein großer Myomknoten mit 58 x 45 mm Durchmesser drückt auf den Gebärmutterhals

Bild 3.03: Links ist die Fruchthöhle mit dem Köpfchen des Feten zu sehen, rechts davon zwischen den Kreuzen ein großer Bluterguss. Hier besteht die Gefahr der Ablösung des Mutterkuchens mit der Folge der Mangelversorgung des Feten und dem Risiko des Absterbens der Frucht. Eine Fehlgeburt wäre die Folge.

Bild 3.04: Dorsonuchales Ödem. Nackentransparenz deutlich erhöht! (siehe auch NT-Messung)  Vom Kopf bis zum gesamten Rücken reichende Flüssigkeitsansammlung. Die Haut wird regelrecht abgehoben. Chromosomale Störung.

Bild 3.05: Komplettes Ödem am gesamten Körper. Die Pfeile zeigen auf die Haut des Feten, die vom Körper abgehoben scheint.

Bild 3.06: Abdomen (Bauch) Querschnitt bei generalisiertem fetalen Ödem. Auch die Organe sind Flüssigkeitsumspült und scheinen in der Körperhülle zu schwimmen.

Bild 3.07: Generalisiertes fetales Ödem, Im rechten Bild sind die Finger einer Hand deutlich sichtbar.

Bild 3.08: Hydrocephalus. Die Hirnstrukturen sind von Flüssigkeit umspült.

Bild 3.09: Hygroma colli. Nackentransparenz deutlich erhöht! Siehe auch NT-Messung) Wie eine Blase hebt sich die Nackenhaut weit vom Hals ab. Es handelt sich um eine Chromosomenanomalie (Erbgutschädigung)

Bild 3.10: Gleicher Embryo wie 3.09, Auch die Rückenhaut hebt sich vom Körper ab. Wie eine Blase wird die Nackenhaut abgehoben.

Bild 3.11: Deutlich ist die Wirbelsäule sichtbar. Vom Kopf bis zur Schulter ist die Nackenhaut wie eine Blase vom Hals abgehoben. Chromosomenanomalie.

Bild 3.12: Kopfquerschnitt mit Hygroma colli. Septierte Nackenfalte die sich vom Kopf und Hals abhebt. Chromosomenanomalie.

Bild 3.13 a:Vorliegender Mutterkuchen - Plazenta praevia - mit kleiner Blutungsstelle (+).  Der Mutterkuchen liegt vor dem Ausgang der Gebärmutter, also vor der Zervix. Bleibt die Plazenta bis zur Geburt an dieser Stelle ist der natürliche Ausgang versperrt. Ein Kaiserschnitt sollte durchgeführt werden,  da es unter der Geburt zu lebensbedrohlichen Blutungen kommen wird. Auch besteht während der gesamten Schwangerschaft eine extreme Blutungsgefahr. 

Bild 3.13 b:Vorliegender Mutterkuchen - Plazenta praevia - gleiche Schwangerschafts wie 3.13a, aber in der 33 SSW.  Der Mutterkuchen liegt vor dem Ausgang der Gebärmutter, also vor der Zervix. Bleibt die Plazenta bis zur Geburt an dieser Stelle ist der natürliche Ausgang versperrt. Ein Kaiserschnitt sollte durchgeführt werden,  da es unter der Geburt zu lebensbedrohlichen Blutungen kommen wird. 

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